von Birgit Cerha
Ungewöhnlich
rasch und ungewöhnlich heftig reagierten Mittwoch Führer der arabischen
und islamischen Welt auf den barbarischen Mord an dem jordanischen
Piloten Al-Kaseasbeh. Lange hatten sich hohe islamische Institutionen
über die brutale Gewalt des „Islamischen Staates“ (IS) in Schweigen
gehüllt oder diese nur zögernd verurteilt. Doch mit der Verbrennung
Kaseasbehs, eines gläubigen Muslimen, hat die Barbarei dieser
Terrormiliz eine neue Stufe erreicht, die selbst die seit Jahrzehnten
von Kriegen, Gewalt, Terror und staatlicher Repression gequälte Region
bis ins Mark trifft.
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