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Freitag, 14. April 2017

Trump Should Rethink Syria Escalation

by Veteran Intelligence Professionals for Sanity
 
MEMORANDUM FOR: The President
 
FROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)
SUBJECT: Syria: Was It Really “A Chemical Weapons Attack”?
 
 
1 – We write to give you an unambiguous warning of the threat of armed hostilities with Russia – with the risk of escalation to nuclear war. The threat has grown after the cruise missile attack on Syria in retaliation for what you claimed was a “chemical weapons attack” on April 4 on Syrian civilians in southern Idlib Province.
2 – Our U.S. Army contacts in the area have told us this is not what happened. There was no Syrian “chemical weapons attack.” Instead, a Syrian aircraft bombed an al-Qaeda-in-Syria ammunition depot that turned out to be full of noxious chemicals and a strong wind blew the chemical-laden cloud over a nearby village where many consequently died.
3 – This is what the Russians and Syrians have been saying and – more important –what they appear to believe happened.

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War es tatsächlich Assad, der Giftgas einsetzte?

Schockierend schnell haben die USA und mit ihnen die wichtigsten Führer Europas den Schuldigen gefunden, der für den jüngsten Giftgasangriff in Syrien verantwortlich sein soll. In der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Syrienprovinz Idlib waren am 4. April mindestens 58 Menschen getötet worden, darunter 19 Kinder und elf Frauen. Schon kurz nach der Veröffentlichung eines Videos aus Chan Scheichun erklärten führende amerikanische Medien und Kommentatoren Syriens Diktator Assad für den Verantwortlichen an diesem Kriegsverbrechen. Die rasche militärische Reaktion US-Präsident Trumps rettete den ungeliebten Führer der westlichen Welt vor weiteren dramatischen Imageverlusten im eigenen Land, während die überwiegend radikal islamistische syrische Opposition, darunter der Al-Kaida Ableger „Nusra“, Trump glückselig zujubelte. Mit einem Schlag hatte sich deren Schicksal von totaler Hoffnungslosigkeit im Krieg gegen den dank russischer Hilfe militärisch erstarkenden Assad  gewandelt. Denn nun, so verkündeten Trump und sein Außenminster Tillerson, hat für die USA nicht mehr die Vernichtung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ und anderer radikaler Islamisten höchste Priorität, sondern das politische Ende Assads.
Gibt es aber tatsächlich unverrückbare Beweise für diesen radikalen Kurswechsel der Supermacht, der nicht nur die Situation in Syrien dramatisch eskaliert, sondern die Welt an den Rand eines Krieges mit Russland zu treiben droht?  Zwei in der liberalen amerikanischen Zeitschrift „Counterpunch“ veröffentlichte Beiträge, die wir nachfolgend abdrucken, zeigen ein schockierendes Bild:


Did Assad Really Use Sarin?


by Paul Gottinger

Almost immediately after video of the alleged chemical weapons attack in Idlib hit Western media, Assad was declared guilty by US news networks and political commentators. The front page of the New York Times on April 5th showed a heartbreaking image of a child wounded in the alleged chemical attack with a headline claiming Assad was responsible.

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Montag, 28. März 2016

Wer kämpft gegen den “Islamischen Staat”?

Während in Europa die Terrorgefahr durch Extremisten des „Islamischen Staates“ wächst,zeigt sich immer deutlicher die Halbherzigkeit der politisch Verantwortlichen im Kampf gegen diese alle bedrohende Gefahr. Macht- und geopolitische Interessen stehen im Vordergrund. Haben sie tatsächlich Vorrang vor der Sorge um die Sicherheit der Bürger?
In diesem Zusammenhang möchten wir unseren Lesern einen Kommentar des lanjährigen Nahost-Korrespondenten des britischen „Independent“, Robert Fisk, nicht vorenthalten.
 
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Why is David Cameron so silent on the recapture of Palmyra from the clutches of Isis?
In the end, it was the Syrian army - and its Hizballah chums from Lebanon, and the Iranians, and the Russians - who drove the Isis murderers out of Palmyra
 
    Robert Fisk, 27.3.2016
 
The biggest military defeat that Isis has suffered in more than two years. The recapture of Palmyra, the Roman city of the Empress Zenobia. And we are silent. Yes, folks, the bad guys won, didn't they? Otherwise, we would all be celebrating, wouldn't we?

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Donnerstag, 26. Februar 2015

Kampf gegen ISIS: "Menschliche Solidarität”

Der jordanische Prinz Hassan richtet einen eindrucksvollen Appell an die zivilisierte Welt, den Kampf gegen den Fanatismus des „Islamischen Staates“ nicht auf der Basis von Rache zu führen, sondern auf „einer Ethik menschlicher Solidarität“. Denn, so Hassan, „wahre Sicherheit ist menschliche Sicherheit“. Der Kampf gegen die Urübel in der Region – Armut, Ungerechtigkeit, Perspektivlosigkeit der Jugend – die „unvermeidlichen Produkte post-kolonialen Schutts“ – sei unerlässlich, um solchen Fanatikern wie dem „IS“ den Boden zu entziehen.
Der Intellektuelle und engagierte Humanist Prinz Hassan, 34 Jahre lang Kronprinz Jordaniens, Gründer zahlreicher jordanischer und internationalen Institutionen und Initiativen, setzt sich seit Jahrzehnten intensiv für die Verständigung der Religionen und Kulturen  ein, für den Aufbau einer „Kultur des Friedens“, die jene immer noch dominierende „Kultur des Krieges“ in der Welt ersetzen soll. Wir geben hier seinen Aufruf wieder:
 
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HRH Prince El Hassan bin Talal
 
We Must Fight ISIS by Advancing Ideologies of Human Solidarity
 
 
Posted: 02/11/2015 11:40 am EST Updated: 02/12/2015 3:00 pm EST in Huffington Post
 

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Montag, 15. September 2014

Ein strategischer Plan ohne Vision

Eilig versucht US-Präsident Obama nach dem Vorbild seines wenig geliebten Vorgängers George Bush eine internationale Koalition für einen Krieg gegen die barbarische Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) zu schmieden. Stolz verkündet Washington, dass Außenminister Kerry bei einer Blitzreise in die Region bereits zehn Regionalstaaten an Bord gezogen hätte. Doch trotz der Ängste, die IS  vor allem bei den Nachbarn, aber sogar auch im entfernteren Ägypten auslöst, fehlt das für einen Erfolg eines derartigen Einsatzes nötige Engagement. Tiefe Skepsis und schweres Misstrauen prägen die Reaktionen im Nahen Osten auf Obamas Pläne. Die Gründe dafür erläutert Rami G. Khouri eindrucksvoll im libanesischen „The Daily Star“. Rami Khouri ist ein Palästinenser mit jordanischer Staatsbürgerschaft, dessen Familie in Nazareth und derzeit auch in Beirut lebt. Der angesehene, teilweise in den USA ausgebildete Politologe ist Autor mehrer Bücher, Kolumnist im „Daily Star“ und derzeit Direktor des „Issam Fares Institute for Public Policy and International Affairs“ der „American University in Beirut“.
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Sep. 13, 2014 | 12:17 AM
The U.S. plan leaves lingering doubts


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Mittwoch, 27. August 2014

Der Teufelskreis von Bestialität und Rache

Die Brutalitäten der Terroristen des „Islamischen Staates“ schockieren die Welt. Sie sind Teil einer teuflischen Strategie hemmungslos brutaler Fanatiker. Doch derartige Gräueltaten sind keineswegs auf islamische Extremisten beschränkt. Sie haben ihre grauenvollen Spuren in der jüngeren und in der alten Geschichte der Menschheit hinterlassen, im Nahen Osten ebenso wie in Europa, in Afrika, Asien und Amerika. In einem am 18. August im Londoner „Daily Telegraph“ erschienen Beitrag beschreibt Ian Robertson, Professor für Psychologie am Trinity College Dublin und Gründungsdirektor des „Institute of Neuroscience“ am Trinity College, eindrucksvoll Ursachen und psychologische Hintergründe des Teufelskreis solcher Bestialität und Rache, den die Menschheit bis heute nicht zu stoppen vermochte.
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The science behind Isis savagery
Carrying out beheadings and other extreme acts is unthinkable for most people, but the right cocktail of factors can make anyone an extremist, says neuroscientist Prof Ian Robertson.


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Montag, 30. Juni 2014

Al-Baghdadis "islamischer Staat"

Seit Generationen träumen radikale Sunniten davon, die "Ketten (Grenzen) des Kolonialismus" zu sprengen und das islamische Kalifat wieder zu beleben. Hat die radikale Islamistenorganisation ISIS nun mit der Ausrufung eines "islamischen Staates" auf Teilen des irakischen und syrischen Territoriums einen enntscheidenden Schritt zu diesem Ziel gesetzt? Was bedeutet die Selbsternennung des gewalttätigen ISIS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi zum Kalifen, zum "Führer aller Muslime"? Kann er sich damit Zulauf von Gesinnungsgenossen aus aller Welt sichern? Welche Beispiele gibt es für diese Entwicklung in der Geschichte?


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Sonntag, 4. Mai 2014

Putin oder Obama: Wo liegt die Wahrheit?


Wie die Welt in einen gefährlichen Krieg zu schlittern droht und Millionen von Bürgern die wahren Interessen nicht kennen
 
Der Konflikt um die Ukraine eskaliert beängstigend. Europas Führer klagen Russlands Präsidenten Putin wegen Verletzung des Völkerrechts an und beugen sich, wiewohl zögernd, dem starken Wunsch US-Präsident Obamas, den Kremlherrn durch Sanktionen und militärische Drohgebärden gefügig zu machen. Worin aber liegt das wahre Interesse der USA an der so fernen Ukraine, dass der Friedensnobelpreisträger Obama gar einen Weltkrieg riskiert? Westliche, insbesondere aber amerikanische Medien halten die Öffentlichkeit über diese entscheidende Frage weitgehend im Dunkeln. Zwei  Autoren zählen zu den wenigen, die  sich in Analysen, publiziert auf dem Internetportral „Information Clearing House“,  um eine neutrale Sicht der Dinge und eine Darstellung der wahren geopolitischen Zusammenhänge bemühen. Ihre Schlussfolgerungen unterscheiden sich bemerkenswert von der im Westen dominierenden Sichtweise.

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Grand Puppetmaster Brzezinski Directing War Strategies from the Shadows

by Mike Whitney
  
“From the moment the Soviet Union collapsed in 1991, the United States has relentlessly pursued a strategy of encircling Russia, just as it has with other perceived enemies like China and Iran. It has brought 12 countries in central Europe, all of them formerly allied with Moscow, into the NATO alliance. US military power is now directly on Russia’s borders…This crisis is in part the result of a zero-sum calculation that has shaped US policy toward Moscow since the Cold War: Any loss for Russia is an American victory, and anything positive that happens to, for, or in Russia is bad for the United States. This is an approach that intensifies confrontation, rather than soothing it.”
    - Stephen Kinzer, “US a full partner in Ukraine debacle”, Boston Globe
    “We have removed all of our heavy weapons from the European part of Russia and put them behind the Urals” and “reduced our Armed Forces by 300,000.

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Dienstag, 11. März 2014

Syriens Straße zur Hölle

Die strategisch wichtige Verbindung zwischen Damaskus und der alten Mittelmeer-Stadt Tartus gleicht einem Kreuzweg tödlicher Gefahren. Dennoch wagte der Nahost-Korrespondent des britischen „Independent“ diese Reise. Sie bietet einen seltenen Einblick in die dramatische Situation in einem Teil dieses blutenden Landes. Im Hafen von Tartus unterhält die syrische Marine eine Basis, die auch von der russischen Marine genutzt wird. Tartus ist es der einzige Stützpunkt der russischen Marine im Mittelmeer.  Patrick Cockburn liefert einen eindrucksvollen Augenzeugenbericht seiner Reise.
 
 
 
The Independent, March 9, 2014
A hair-raising journey between Damascus and Tartous
 
By Patrick Cockburn*

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Sonntag, 13. Oktober 2013

Auch in Syrien geht es um Öl und Gas

 Längst steht fest, dass es bei dem blutigen Krieg in Syrien keineswegs nur um die Rechte eines Volkes geht, sich von einem Diktator zu befreien und sein Schicksal selbst zu bestimmen.  Religiöse Konflikte, die uralte Rivalität zwischen den beiden Hauptströmungen des Islam – Sunniten und Schiiten – haben dem Krieg eine neue bedrohliche Dimension verliehen., ebenso auch der uralte Wettstreit globaler und regionaler Mächte um strategische Interessen. Doch wie in zahlreichen anderen Konflikten der Region hat stehen auch in diesem Krieg Öl- und Gasinteressen auf dem Spiel. Der Beiruter Ökonom und Universitätsprofessor Sami Nader setzt sich mit dieser Frage in
„ Al-Monitor“, einer neuen auf den Nahen Osten spezialisierten „Media-Site“,  auseinander.

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Montag, 9. September 2013

„Assad ist NICHT verantwortlich für den Chemie-Unfall“

US-Geheimdienst Veteranen warnen Obama vor falschen Informationen, die zum Krieg gegen Syrien führen können
 
Zutiefst alarmiert über die Entschlossenheit US-Präsident Obamas, Syriens Regime für den angeblichen Einsatz von chemischen Waffen zu „bestrafen“, bei dem am 21. August Hunderte Menschen, darunter viele Kinder,  in einem Vorort von Damaskus ums Leben kamen, veröffentlichten die  amerikanischen „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS) ein an den Präsidenten gerichtetes Memorandum. Sie vertreten darin die Überzeugung, dass Syriens Präsident Assad „NICHT für den „Chemie-Unfall“ , wie sie es nennen, verantwortlich ist. VIPS`ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter weisen Obamas Behauptung, Assad habe die Attacke am 21. August angeordnet „kategorisch“ zurück.  VIPS ist eine Gruppe aktiver und ehemaliger Angehöriger der US-Nachrichtendienste, darunter der Central Intelligence Agency (CIA), des U.S. State Department’s Intelligence Bureau (INR) und der Defense Intelligence Agency (DIA).  Sie wurde 2003 aus Protest gegen Fehlinformationen über Massenvernichtungswaffen im Irak gegründet, die die Basis für die amerikanisch-britische Invasion des Iraks lieferten. Ein Memorandum, das sie kurz vor Kriegsbeginn an den damaligen Präsidenten Bush richteten, verfehlte seine Wirkung.

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Samstag, 8. Juni 2013

Das Stalingrad Syriens

[ Bild: Das Zentrum von Kusair]
Kusair, nach drei Wochen heftigster Kämpfe zwischen Rebellen auf der einen, den Streitkräften und Milizen des Assad Regimes und der libanesischen Hisbollah auf der anderen Seite, ist nun voll von Regimekämpfern kontrolliert. Die Stadt liegt in Trümmern.Hier der Augenzeugenbericht des arabischen Journalisten Ali Hashem, der auf der Website "Al Monitor" 




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Mittwoch, 1. Mai 2013

Die bittere Enttäuschung syrischer Revolutionäre

Die Revolution gegen das syrische Regime sei vom „rechten Weg‘“ abgekommen. Mehr und mehr Syrer überdenken in tiefer Sorge um die Zukunft ihre bisherige Position als entschiedene Gegner der Diktatur Baschar el Assads. Denn die Revolution entarte in eine „Kampagne zur Anhäufung von Reichtum“. Es gehe heute auch jenen, die für das Regime kämpfen nicht mehr um einen Krieg für Assad, sondern um die „Rettung Syriens“. Der amerikanische Syrienexperte Joshua Landis veröffentlicht in seinem Blog „Syria Comment“ (http://www.joshualandis.com/blog/) den Bericht eines Freundes aus Beirut über die Erfahrungen eines seit sechs Jahren im Libanon lebenden Syrers, der eben seine Familie im syrischen Hassaka besucht hatte. : Warum springen mehr und mehr „Freiheitskämpfer“ wieder ab?

The Defectors Defect

natoor (a worker at an apartment building functioning like a cross between a guard, concierge, and janitor):

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Samstag, 20. April 2013

Ein neues Afghanistan wird geboren

Die junge Generation rüstet sich zur Macht – Sie lehnt politische Gewalt und die Talibans ab und glaubt an Demokratie als ihr Schicksal
 
Westliche Medien konzentrieren sich in ihren  Berichten über Afghanistan meist auf blutige Konflikte, den Drohnenkrieg, Korruption und  radikalen Islamismus, der den Frauen die Burka aufzwingt und sie in die Häuser verbannt. Die pakistanische Zeitung „International – THE NEWS“ veröffentlichte eine Reportage ihres Journalisten Adnan Rehmat aus dem Kabul von heute, in dem der Autor den weithin verbreiteten Stereotypten über dieses kriegsgequälte Land radikal entgegentritt. An der Seite der Armut entwickelt sich in der Hauptstadt ein ermutigender Wohlstand der rasch anwachsenden Mittelschicht, vor allem aber eine  für den Westen offene Jugend, die von der Vergangenheit nichts mehr hören und von Krieg nichts mehr wissen will. Der Beitrag liefert ein eindrucksvolles Bild einer Stadt, in der die Hoffnung nach Jahrzehnten unsagbaren Leidens neu geboren wurde. Wir legen ihn unseren Lesern ans Herz.

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Mittwoch, 17. April 2013

Islam und Gewalt

Die Identität der Täter der Bombenanschläge von Boston bleibt vorerst ungeklärt. Dennoch scheuen sich so manche Kommentatoren, wie etwa Erik Rush von "Fox News"  nicht, rasch offen über den Kreis der Verdächtigen zu spekulieren. Radikale Muslime werden in solchen Fäüllen stets an erster Stelle genannt. Der amerikanische Universitätsprofessor, Historiker des modernen Nahen Ostens und Islamexperte, Juan Cole setzt sich deshalb in seinem Blog "Informed Comment" fundiert und ausführliche mit der Frage des islamischen Rechts und Terrorismus auseinander. Wir wollen seine Abhandlung unseren Lesern sehr ans Herz legen. (http://www.juancole.com/)

Top Ten Ways Islamic Law forbids Terrorism

Posted on 04/17/2013 by Juan Cole
Erik Rush and others who hastened to scapegoat Muslims for the Boston Marathon bombing are ignorant of the religion. I can’t understand why people who have never so much as read a book about a subject appoint themselves experts on it. (Try this book, e.g.). We don’t yet know who carried out the attack, but we know they either aren’t Muslims at all or they aren’t real Muslims, in the nature of the case.

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Donnerstag, 28. März 2013

Libanons Schicksal in Syriens Hand

Immer stärker wird der Libanon in den blutigen Konflikt um die Macht im Nachbarstaat hineingezogen. Wie sehr das Schicksal des Libanons mit jenem Syriens schon seit Generationen verflochten ist, und den kleinen Levantestaat in blutige Kriege stürzte, stellt ein Buch des amerikanischen Politologen William Harris, Professor an der Universität von Otago, eindrucksvoll dar. Wir bringen davon einen Auszug.
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TWILIGHT LEBANON, 1990-2011
By William Harris
 
William Harris’ Lebanon: A History, 600-2011 (Oxford: Oxford University Press, 2011)

This article is an extract from William Harris, Lebanon: A History 600-2011 (Oxford: Oxford University Press, 2011). Surveying Lebanon’s communities through fourteen centuries and the modern country from its origins after 1800, the book closes with today’s downbeat Lebanon.

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Montag, 25. Februar 2013

STICHWORT: Irans Atomprogramm 2013

Iran sei der Kapazität zur Produktion von Atomwaffen nur ein wenig nähergerückt, sollte es eine solche überhaupt verfolgen, stellte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in ihrem jüngsten Bericht fest. Die Menge von 20-prozentigem angereichertes Uran, die der Iran derzeit produzieren könne, liege weit unter dem für eine mindestens 90-prozentige Anreicherung notwendigen Potential, das die Herstellung zumindest eines Atomsprengkopfes ermöglicht. Und beinahe die Hälfte der iranischen Vorräte an 20-prozentigem Uran wurden jüngst in Brennstoff für einen Forschungsreaktor umgewandelt, womit dieser nicht für den Bau von Atomwaffen verwendet werden kann. Auf 20 Prozent angereichertes Uran kann technisch deutlich schneller auf die für die Herstellung einer Atombombe nötigen 80 Prozent und mehr angereichert werden.
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Dienstag, 12. Februar 2013

Syrien: Eine himmelschreiende Katastrophe

 Die Brutalitäten des Krieges in Syrien, die Folgen der internationalen Sanktionen und der Haß der Kämpfer auf beiden Seiten erreichen unvorstellbare Ausmaße. Jene, die Verwundeten und Kranken beistehen wollen, riskieren ihr Leben. Die medizinische Versorung ist nur noch rudimentär und wer von außen Hilfe, wie Medikamente ins Land bringen will, muss sich in Todesgefahr begeben. Bitte lesen Sie diesen eindrucksvollen Bericht von BBC, der dramatisch die Ohnmacht jener illustriert, die Menschen in dieser verzweifelten Situation helfen wollen.
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9 February 2013


Syria crisis leaves medicines in short supply

By Lina SinjabBBC News, Damascus

Bomb attacks and air strikes are the visible and immediate images associated with the conflict in Syria. But more subtle consequences, like the decimation of the pharmaceutical industry, are now being keenly felt.
More than 70% of pharmaceutical factories have had to shut because of the violence, estimates businessman Naji Ali-Adeeb. Hospitals, too, are closing down, with about 27 government hospitals now not functioning.
Low-priced medicines are in short supply.


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Samstag, 26. Januar 2013

Ägypten: Die letzten 18 Tage des „Pharao“


Zwei Jahre nach Beginn der Revolution in Ägypten dringen erste Berichte aus dem inneren Kreis von Präsident Hosni Mubarak über die dramatischen Tage, die zum Sturz des Diktators geführt haben, an die Öffentlichkeit. Sie geben erste Einblicke über das Verhalten des schwerbedrängten und offensichtlich bereits stark vom Alter gezeichneten Herrschers, sowie dessen machthungrigen Sohn Gamal und andere engste Berater, aber auch die Position des späteren Militärherrschers Feldmarschall Tantawi. Wie wollen den im „Foreign Policy Magazine” publizierten  Artikel  unseren Lesern nicht vorenthalten. 


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The Egyptian Revolution Through Mubarak's Eyes
Insider accounts are shedding new light on the 18 days that brought down a pharaoh.
BY DAVID KENNER | JANUARY 24, 2013

CAIRO - It was Jan. 19, 2011, and Hosni Mubarak's regime was strong and confident. The Egyptian president was playing host to an array of Arab presidents at his beachside resort in Sharm el-Sheikh. Hundreds of construction workers had been evacuated from the area, lest they mar the spectacle.

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